Ein Abschied, der berührt
Ein Abschied ist etwas sehr Persönliches. Oft wissen Angehörige nicht, wie sie ihn gestalten sollen.
Hier finden Sie ein Beispiel, wie eine Rede von Herzen wirken kann.

Wie eine Trauerrede klingen kann
Vielleicht möchten Sie ein Gefühl dafür bekommen, wie ich einen Abschied in Worte fasse.
Die folgende Trauerrede ist ein Beispiel. Jede Rede, die ich für einen verstorbenen Menschen schreibe, entsteht jedoch neu – aus den Erinnerungen, Geschichten und persönlichen Worten seiner Angehörigen.
Denn jeder Mensch ist einzigartig. Und so darf auch sein Abschied sein.
Beispiel-Trauerrede
Darf ich Sie begleiten?
Wenn Sie sich eine persönliche Trauerrede wünschen, bin ich gerne für Sie da.
In einem unverbindlichen Gespräch können wir in Ruhe über Ihre Wünsche und Vorstellungen sprechen.
Nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf.
Auszug aus einer Beispiel-Trauerrede
Für Ursula
Diese Beispielrede wurde eigens verfasst, um Ihnen einen Eindruck von meiner Art zu schreiben und Abschiede in Worte zu fassen.
Liebe Trauergemeinde,
heute sind wir zusammengekommen, um Abschied von Ursula zu nehmen – von einem Menschen, der Spuren hinterlassen hat.
Dass Sie heute hier sind, zeigt, wie viele Menschen mit Ursula verbunden waren und wie viele Erinnerungen bleiben.
Wenn wir an Ursula denken, sehen wir eine Frau mit dem Herzen am richtigen Fleck.
Eine Frau, die ihren eigenen Weg gegangen ist – mit Klarheit, innerer Stärke und einem feinen Gespür für das Leben.
Einer ihrer Sätze war:
„Hilft ja nix, da muss man durch.“
Ein kleiner Satz, in dem so viel von Ursula steckt: Lebenserfahrung, Mut und diese ganz eigene, stille Stärke.
Liebe Kinder, liebe Enkelkinder,
ihr wart ein wichtiger Teil ihres Lebens.
Sie war für euch da – mit Wärme, Interesse und einem offenen Ohr.
Und vielleicht sind es gerade die kleinen Dinge, die jetzt besonders in Erinnerung bleiben:
Ein Lächeln.
Ein Blick.
Ein vertrauter Satz.
Ein gemeinsam erlebter Augenblick.
Liebe Ursula,
heute lassen wir dich gehen.
Dankbar für die gemeinsame Zeit, für deine Stärke und für all das, was du den Menschen, die dich liebten, mitgegeben hast.
Du gehst – und doch bleibt etwas von dir bei uns.